Persönlichkeit entfalten - Im eigenen Tempo lernen

Kontakt:

Waisenhausstr.2
38723 Seesen
Telefon: 05381 93 75 0 
Telefax: 05321 76 99 8282
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mobiler Dienst ESE:
Telefon: 05381 93 75 41 
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mit Respekt und Toleranz in die Zukunft

Fortbildungskonzept

 

„Die Bildung wird täglich geringer, weil die Hast größer wird.“

Friedrich Wilhelm Nietzsche
(1844 - 1900), deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller,
Quelle: Nietzsche, Nachgelassene Fragmente. Sommer – Herbst 1873)

 

So alt wie dieser Aphorismus auch ist, jedoch ähnlich erleben gegenwärtig nicht nur alle in und um Schule tätigen Menschen ihren Alltag.

Bildung kann und darf nicht flüchtig sein, sie entfaltet sich in der Güte und im Prozess der täglichen Arbeit. Ein auf Effizienz ausgerichtetes Schulleben birgt die Gefahr eines hastigen Voranschreitens auf allen curricularen Ebenen schulischen Handelns. Fortbildungen bieten die Möglichkeit, fachlich inne zu halten, zu reflektieren und neue Impulse in das System einzubringen.

Die Sehusaschule befindet sich in einem Erneuerungs- und Aufbauprozess. Sie bedient fünf (sonder-) pädagogische Organisationsformen schulischen Handelns:

  1. Die Arbeit in den öffentlichen allgemeinbildenden Grund- und weiterführenden Schulen
  2. Die Arbeit im Mobilen Dienst Emotionale und Soziale Entwicklung
  3. Die Arbeit im Förderschulzweig Lernen (auslaufend)
  4. Die Arbeit im Förderschulzweig Geistige Entwicklung
  5. Die Arbeit im Förderschulzweig Körperliche und Motorische Entwicklung.

Fortbildung leistet einen wichtigen Beitrag für die Weiterentwicklung der schulischen Arbeit und des professionellen Handelns von Lehrkräften. Kontinuierliche Qualifizierung aller Lehrkräfte ist unerlässlich für den Erhalt und die Weiterentwicklung der Fach-, Methoden-, Personal-, Führungs- und Sachkompetenz. Fortbildung entwickelt und sichert dadurch die Qualität von Unterricht und Schule und führt immer wieder auch zur Reflexion des Erreichten. Fortbildung zielt daher sowohl auf das Gesamtsystem des Förderzentrums Sehusaschule als auch auf die Weiterentwicklung der Professionalität der einzelnen Lehrkräfte.

Kernaufgabenmodell für Schulleitungen

Orientierungsrahmen Schulqualität in Niedersachsen

Kernaufgabe L 4:

Die Schulleiterin/Der Schulleiter fördert die Personalentwicklung.

Qualitätsbereich 4

Ziele und Strategien der Schulentwicklung

✓ L 4.1

Leitungsverhalten

✓ Die Schulleitung trägt durch zielgerichtetes Handeln

Angedacht ist grundsätzlich eine individuelle und auch systembezogene Fortbildungsplanung.
Es wird hierbei jedoch ein induktiver und auf intrinsische Motivation setzender Ansatz seitens der Kolleginnen und Kollegen zu Grunde gelegt, mit dem Ziel, systembezogene Fortbildungsschwerpunkte und Individualschwerpunkte in Einklang zu bringen. Die Fortbildungsinhalte orientieren sich an dem zu Schuljahresbeginn festgelegten schulischen Entwicklungziel.
Die Schulleitung geht - im Sinne § 43 NSchG und der Gesamtverantwortung für die Schule und die Qualitätssicherung – davon aus, dass ein grundsätzliche Interesse jeder Lehrkraft darin besteht, das System Förderzentrum Sehusaschule durch qualifizierte Fortbildungen weiter zu entwickeln. Mit anderen Worten verbessert sich die Schulqualität dann, wenn die Kollegin oder der Kollege selbst über die Wahl der Fortbildung entscheidet, diese jedoch auch in Abstimmung mit dem Schulentwicklungsziel begründet.
Um eine Balance zwischen systembezogenen und individualisierten Fortbildungen sicherzustellen und zu gewährleisten, werden zu Schuljahresbeginn durch die Schulleitung Fortbildungsschwerpunkte festgelegt, die frei wählbar, aber dem Entwicklungsziel als flankierende Maßnahme dienlich sind.
Vor dem Hintergrund einer instabilen Unterrichtsversorgung bei einem Mehr an Aufgaben in diversen sonderpädagogischen Organisationsformen ist vorgesehen, dass die Fortbildungen in die unterrichtsfreie Zeit gelegt werden, sofern Angebote hierfür zur Verfügung stehen.

Schulinterne Fortbildungen

Prozessbeschreibung:

    1. Zum Ende jeden Schuljahres wird für die maximale Zeit von 2 Schuljahren ein Schul-entwicklungsziel festgelegt.
    2. Die Fachbereichsleiter legen gemeinsam mit der Schulleitung die Höhe des jährlichen Fortbildungsbudgets fest und geben dieses und das Schulentwicklungsziel Anfang des kommenden Schuljahres bekannt.
    3. Bis zu den Herbstferien liegt der Schulleitung ein Plan vor, aus dem hervorgeht, wel-che Kolleginnen und Kollegen sich zu welchen Fortbildungsaspekten – stets unter Be-rücksichtigung des Schulentwicklungsziels – fortbilden möchten.
    4. Diese Fortbildungen können in eine SchiLF und/oder aber auch in Individualfortbildun-gen münden, die in der Regel im zweiten Schulhalbjahr stattfinden sollten.
    5. Auf der 1. DB des Kalenderjahres findet die Vergabe derjenigen Fortbildungen statt, die dem schulischen Entwicklungsziel dienlich sind. Eine Zuordnung erfolgt durch die Lehrkräfte freiwillig.
    6. Die freien Kapazitäten können für von Kolleginnen und Kollegen selbst gewählte Fort-bildungen verwendet werden. Diese Qualifizierungsangebote können unabhängig vom Schulentwicklungsziel angewählt werden, müssen es aber nicht.

In Steuerungssitzungen wird zu Beginn des jeweiligen Schuljahres in Abstimmung zwischen den Fachbereichen festgelegt, welche Fortbildungsschwerpunkte eingebracht werden. Basis der Planung ist eine Schwerpunktsetzung in Übereinstimmung mit den aktuell schulischen Bedarfen im Zuge der Umstrukturierung.

Die Informationen und die Planung von Fortbildungs- und Qualifizierungsangeboten und -Maßnahmen dieser Art übernehmen die Fachbereichsleiter und Fachbereichsleiterinnen in Zusammenarbeit. Für die kommenden Schuljahre haben die FBL und die SL folgenden Fort-bildungsplan beschlossen:

Schuljahr

Fach/Fachbereich

Anzahl der Kolleg*innen

Zeitraum

Fortbildungsquote

2017/2018

Digitale Medien im Einsatz des Förderzentrums;

7

14.02.2018

20 %

Traumapädagogische Aspekte im Unterricht

23

22.02.2018

77 %

Fahrt zur Didacta Schwerpunkt Digitalisierung

4

22.02.2018

2018/2019

Mobiler Dienst /

Autismus-individuelle Konzepte entwickeln

 3 19.11. bis 23.11.2018  8%
Ergo- und Physiotherapie 2 offen 100%
Digitale Medien im Unterricht 38 19.12.2018 100%
Förderliche Leistungsbewertung 1 18.09.2018 3%
Multiplikatoren-DB zu Autismus / individuelle Konzepte 38 offen 100%

Individuelle Fortbildung

Darüber hinausgehende individuelle Fortbildungswünsche erfolgen in Absprache zwischen den Fachbereichsleitern und den Lehrkräften. Unberührt davon bleiben die individuellen Fortbildungsansprüche, die aufgrund von Rechtsverordnungen bestehen (Personalratsschulungen, Fortbildung von Gleichstellungsbeauftragten und anderen Obleuten). Bei individuellen Fortbildungswünschen wenden sich die Lehrkräfte an die Fachbereichsleitung, die die entsprechenden Wünsche in die montägliche Besprechung der FBL mit der Schulleitung einbringt.

Dokumentation
In einer Lehrerdatenbank wird kontinuierlich die Teilnahme an den Fortbildungsveranstaltungen erfasst. Diese Datenbank wird von der Schulleitung geführt. Ohne namentliche Nennung werden die Schwerpunkte von durchgeführten Fortbildungen auf der Schulhomepage veröffentlicht. Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Fortbildungsveranstaltungen geben die Teilnahmebestätigung nach Beendigung der Qualifizierungsmaßnahme im Sekretariat ab. Die Teilnahmebestätigung wird in die Personalnebenakte übernommen.

Evaluation

Schuljahr

Anzahl der Kolleginnen und Kollegen

Inhaltliche Schwerpunkte

Fortbildungsquote

Tendenz

2017/2018

       

2018/2019